Beckenboden & Inkontinenz bei Frauen

Inkontinenz bei Frauen sowie Probleme mit dem Beckenboden, gehören zu häufigen Beschwerden, über die jedoch noch immer wenig gesprochen wird. Viele Patientinnen leiden unter Blasenschwäche, Harninkontinenz oder anderen Blasenproblemen, ohne diese beim Arzt anzusprechen. Dabei ist gerade der Frauenarzt eine wichtige Anlaufstelle bei Inkontinenz und Beschwerden rund um den Beckenboden der Frau. In unserer Praxis nehmen wir uns Zeit, mögliche Ursachen abzuklären und gemeinsam eine passende Behandlung zu finden, um eine gesunde Blase zu fördern und mehr Lebensqualität zurückzugewinnen.

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Kurzinfo

Unterstützung bei Blasenschwäche und Beckenboden-Problemen

Diagnostik

Abklärung der Ursachen von Harninkontinenz.

Häufige Beschwerden

Schmerzen, Senkungsbeschwerden, Blasen- und Darmprobleme

Therapieansätze

Individuelle Pläne für eine gesunde Blase, darunter Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur, medikamentöse Therapien oder operative Methoden.

Prävention & Beratung

Tipps und Übungen für den Beckenboden.

Harninkontinenz und Blasenschwäche bei Frauen

Harninkontinenz bezeichnet den ungewollten Verlust von Urin und wird häufig auch als Blasenschwäche bei Frauen bezeichnet. Diese Form der Inkontinenz bei Frauen kann durch unterschiedliche Ursachen entstehen und tritt in verschiedenen Ausprägungen auf.
Zu den häufigsten Formen gehören die Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz), die Dranginkontinenz sowie Überlaufinkontinenz, wenn die Blase sich nicht vollständig entleeren kann und „läuft über“. Je nach Ursache können unterschiedliche Blasenprobleme entstehen, die individuell abgeklärt werden müssen. Um eine gesunde Blase zu fördern, ist eine gezielte Behandlung wichtig, die auf die jeweilige Art der Blasenprobleme abgestimmt ist.

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Ursachen von Blasenschwäche und Inkontinenz bei Frauen

Die Ursachen für Harninkontinenz oder eine Blasenschwäche sind vielfältig. Häufig spielt eine Beckenbodenschwäche eine wichtige Rolle. Der Beckenboden von Frauen trägt wesentlich zur Stabilität der Organe im Beckenbereich bei und unterstützt die Kontrolle über die Blase.
Eine Beckenboden Dysfunktion kann beispielsweise durch Schwangerschaften, Geburten, hormonelle Veränderungen oder zunehmendes Alter entstehen. Auch eine Senkung der Gebärmutter oder anderer Organe kann Blasenprobleme verursachen. Als Ihre Gynäkologinnen und Gynäkologen in Wien gehen wir im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung der Ursache auf den Grund und richten die Therapie dementsprechend aus. Gegebenenfalls überweisen wir Sie an mit uns zusammenarbeitende urogynäkologische Zentren.

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Therapie bei Inkontinenz Frauen und Beckenbodenschwäche

Die Behandlung von Inkontinenz bei Frauen richtet sich nach der jeweiligen Ursache und Ausprägung der Beschwerden. Durch eine gezielte Therapie kann die Funktion im Beckenboden von Frauen nachhaltig verbessert werden, was die Blasensteuerung stärkt und effektiv gegen ungewollten Harnverlust hilft. Mehr zum Thema erfahren Sie auch in unserem Blogartikel: “Warum zum Frauenarzt bei Inkontinenz”.

Zu den möglichen Behandlungsansätzen bei Beckenboden- und Blasenschwäche gehören:

  • Beckenbodentraining zur Kräftigung der Muskulatur
  • Medikamentöse Therapie bei bestimmten Formen der Harninkontinenz
  • Pessartherapie bei Gebärmuttersenkung
  • Operative Methoden bei ausgeprägter Beckenboden Dysfunktion
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Tipps für eine gesunde Blase und einen starken Beckenboden

Eine gesunde Blase bei Frauen ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden und Sie können selbst viel dazu beitragen, um Blasenschwäche bei Frauen vorzubeugen und Ihre Frauengesundheit zu erhalten:

  • Ausgewogene Ernährung: Ausreichend Wasser trinken beugt Harninfekten vor. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen kann Verstopfung verhindern, die auf die Blase drücken und sie belasten kann.
  • Regelmäßiges Wasserlassen: Vermeiden Sie es, Ihren Harndrang zu unterdrücken. Gehen Sie regelmäßig zur Toilette, um die Blase zu entlasten.
  • Stressmanagement: Stress kann sich negativ auf eine gesunde Blase auswirken. Versuchen Sie Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation, um Stress zu reduzieren und Inkontinenz vorzubeugen.
  • Beckenbodentraining: Regelmäßige Übungen minimieren die Wahrscheinlichkeit einer Beckenbodenschwäche und verbessern die Kontrolle.
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Beckenbodentraining für Frauen

Ein gezieltes Training des Beckenbodens kann dazu beitragen, die Kontrolle über die Blase zu verbessern und einer Beckenbodenschwäche vorzubeugen. Besonders nach Schwangerschaften oder mit zunehmendem Alter kann regelmäßiges Training sinnvoll sein.

Durch gezielte Übungen lässt sich die Muskulatur stärken, wodurch sich Symptome von Blasenschwäche oder Harninkontinenz häufig deutlich verbessern können. Eine einfache Übung besteht darin, den Beckenboden bewusst anzuspannen, ähnlich wie beim Versuch, den Harnfluss zu unterbrechen. Halten Sie die Spannung etwa fünf Sekunden und entspannen Sie anschließend wieder. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals täglich.

Gerne empfehlen wir Ihnen auch spezialisierte Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten für professionelles Beckenbodentraining.

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Frauenarzt in 1020 Wien | Dr. Christoph Vavra

Meine Frauenärzte bei Inkontinenz und Beckenbodenproblemen

Viele Frauen zögern, über Inkontinenz, Blasenschwäche oder andere Blasenprobleme zu sprechen. Dabei können diese Beschwerden meist gut behandelt werden, wenn sie frühzeitig abgeklärt werden. Wir bei Meine Frauenärzte in Wien nehmen wir uns Zeit für eine offene Beratung. Gemeinsam finden wir eine passende Behandlung, um eine gesunde Blase zu unterstützen und Beschwerden im Bereich des Beckenboden Frauen zu verbessern.

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Häufig gestellte Fragen unserer Patientinnen

FAQ
  • Was versteht man unter Inkontinenz bei Frauen?

    Inkontinenz bei Frauen bezeichnet den ungewollten Verlust von Urin, der häufig mit einer Blasenschwäche bei Frauen oder einer Beckenbodenschwäche zusammenhängt.

  • Welche Ursachen hat Harninkontinenz?

    Harninkontinenz kann durch eine schwache Beckenbodenmuskulatur, hormonelle Veränderungen oder andere Blasenprobleme entstehen.

  • Hilft Beckenbodentraining bei Inkontinenz?

    Ein gezieltes Training des Beckenbodens von Frauen kann die Muskulatur stärken und Beschwerden reduzieren.

  • Ist Blasenschwäche bei Frauen im Alter normal?

    Sie ist häufig, aber nicht „normal“ im Sinne von unaufhaltsam. Es gibt heute hervorragende Therapien, um eine gesunde Blase bis ins hohe Alter zu bewahren.

  • Wann sollte ich mit Blasenproblemen zum Frauenarzt gehen?

    Wenn Blasenprobleme oder Blasenschwäche bei Frauen häufiger auftreten, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Wird frühzeitig gehandelt, können viele Formen der Harninkontinenz gut behandelt und Beschwerden deutlich verbessert werden.